Mittwoch, 22. März 2017

Meine individuellen Kräuter für Hunde, Katzen & Kleintiere



Einst aus den Krankheiten meiner eigenen Tiere entwickelt, entstanden im Laufe der Jahre zahlreiche Kräuter für Hunde, Kräuter für Katzen und Kräuter für Kleintiere Rezepturen von mir. Bei allen Kräuter für Tiere Rezepturen verwende ich ausschließlich Kräuter, die bedenkenlos dauerhaft gefüttert werden können und auch bedenkenlos an Allergiker gefüttert werden können, da ich bewusst auf Allergen wirkende Kräuter verzichte. In zahlreichen Jahren bewährten sich meine Kräuter für Hunde, Kräuter für Katzen und Kräuter für Kleintiere bestens und einige Rezepturen wurden sogar ein bisschen bekannt!

Doch auch immer wieder wurde der Wunsch an mich herangetragen, individuelle Kräuter für Tiere herzustellen, da jedes Tier einen anderen Bedarf, andere gesundheitliche Voraussetzungen und Eigenschaften, eventuell vorliegende Unverträglichkeiten und auch ganz individuelle Ansprüche an eine Kräuter für Tiere Rezeptur hat.

Aus diesem Wunsch, aber auch mit dem Gedanken, dass individuell getestete Kräuter für Hunde, Katzen und Kleintiere aus ganz verschiedenen Gründen eine sehr sinnvolle Sache sind, entstand aus zahlreichen Erfahrungswerten und Erkenntnissen vieler Jahre die Idee, individuelle Kräuter für Tiere mittels Bioresonanz zu testen.

Die Testung selbst biete ich als kostenlosen Service an.

Verschiedene Gründe gaben den Ausschlag für meine individuellen Kräuter für Tiere
Nicht jedes Tier verträgt jedes Kraut: Einige Kräuter können allergische Reaktionen bei Tieren fördern bzw. allergische Reaktionen bei Tieren auslösen. Dies gilt generell für manches Kraut, beispielsweise fördert Echinacea das Immunsystem, welches jedoch gerade beim allergisch reagierenden Tier „runtergefahren“ werden muss, da eine Allergie bereits eine Überreaktion des Immunsystems verkörpert.

Ein anderes Beispiel ist Johanniskraut oder auch Ringelblume, diese können zu erhöhter Photosensibilität führen. Beispiele gibt es viele und nicht selten finden sich Kräuter in einer Standardmischung oder werden eigenständig zusammengemixt, die eigentlich nichts im Futter zu suchen haben!

Allergien und Unverträglichkeiten sind jedoch auch ganz individuell verschieden.
Eine Aussage über Kräuter für Tiere rät dringend von einem bestimmten Kraut für einen bestimmten Einsatz ab, eine andere empfiehlt es gerade für diesen Einsatz. Auf einer Internetseite, in einem Buch oder Artikel liest man, ein Kraut ist giftig, woanders wird es aus vollem Munde empfohlen.

Vielen Tierhaltern fällt es inzwischen schwer, den Durchblick zu bewahren, welches Kraut für welches Tier und für welchen Einsatz wirklich Sinn macht.
Seit die Fütterung von Kräutern bei Tieren, insbesondere bei Hunden, im Trend liegt, woran ich sicherlich nicht ganz unschuldig bin, da ich in den vergangenen Jahren viele Fachzeitschriftenartikel zum Thema schrieb und mich zahlreich öffentlich für die Kräuterfütterung stark machte, indem ich die Vorteile lobte, sehe ich heute auch die Nachteile, die aus diesem „neuen Trend der Kräuter für Tiere“ entstanden sind.

Der Einsatz von Kräutern begründet sich, was die Wirkungsweise und Verträglichkeit betrifft, meist auf den Einsatz bei Menschen. Die verschiedenen Tierarten reagieren jedoch ganz unterschiedlich und zum Teil viel sensitiver und haben komplett andere toxische Grenzen. Manches Kraut, welches für den Menschen gesund ist, ist für Hunde, Katzen oder Kleintiere giftig. Aus diesem Grunde lässt sich wenig ableiten aus der Kräuterheilkunde bei Menschen. Dies sollten wir uns alle ganz bewusst machen!

Zusammengefasst ergeben sich für die Tierhalter etliche Probleme, da niemand mehr weiß, welches Kraut nun wirklich das Richtige für das individuelle und einzigartige Tier ist!
Aus diesem Grunde gibt es jetzt die getrockneten Nehls Individual-Kräuter für Hunde und getrocknete individuelle Kräuter für Kleintiere sowie auch die flüssigen Nehls individuellen Kräuter für Hunde und Katzen, die mittels Bioresonanz Test individuell und speziell für das einzigartige Tier ausgetestet werden. Nehls individuelle Kräuter für Hunde, Katzen und Kleintiere können dauerhaft und täglich in der Fütterung eingesetzt werden.

Besonders beliebt sind meine individuellen Kräuter für Hunde auch beim barfen von Hunden. Statt vieler verschiedener Futterergänzungen, die das barfen unserer Hunde optimal gestalten sollen, erhält der barfende Hund nur eine einzige Ergänzung zur täglichen barf Mahlzeit, die optimal auf ihn und seine Bedürfnisse abgestimmt ist!





Donnerstag, 16. März 2017

Kräuter für Hunde



In unseren modernen Zeiten möchten zahlreiche Hundemenschen ihren besten Freund natürlich und artgerecht füttern und verzichten hierbei gerne auf synthetische Zusätze jeglicher Art, also auch auf den Zusatz synthetischer Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente. Ein absolut natürliches Hundefutter ist Nehls Hundefutter. Doch suchen die Menschen auch bei den Mineralstoffen natürliche Alternativen. Als natürliche Alternative zum synthetischen Mineralfutter bieten sich meine Kräuter an.

Aber nicht nur zum Hundefutter, sondern ganz besonders auch zum barfen von Hunden sind meine Kräuter für Hunde eine gesunde Futterergänzung. Nicht zuletzt auch, weil es relativ schwierig ist, ein ausgewogenes Calcium : Phosphor Verhältnis bei der Barf Fütterung zu erreichen. Die tägliche Zugabe von Nehls Barf Pro, meiner gesunen und leckeren Kräuter für Hunde Rezeptur, dient beispielsweise dazu, das Calcium : Phosphor Verhältnis beim barfen zu optimieren. Ein Vorteil ist insbesondere, dass der Hundemensch nicht mehr umständlich berechnen muss, sondern einfach in die tägliche barf Mahlzeit einige Esslöffel Nehls Barf Pro zur Optimierung untermischt. So passt das Calcium : Phosphor Verhältnis generell und umständliches Berechnen entfällt!

Die Fütterung meiner Kräuter für Hunde dient einerseits einer natürlichen Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminversorgung, da meine Kräuter für Hunde zahlreiche Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine enthalten, die nicht zugesetzt, sondern natürlich in den Kräutern enthalten sind. Andererseits lohnt sich die Fütterung meiner Kräuter für Hunde jedoch auch zur Unterstützung der Regulation von Problemen und Erkrankungen unserer besten Freunde. Je nach Zusammensetzung der Kräuter Rezeptur können durch die Fütterung Atemwege, Bewegungsapparat, Haut, Leber, Nieren oder Magen und Darm unterstützt werden.

Darüber hinaus sind meine Kräuter für Hunde eine natürliche Futterergänzung, denn Kräuter sind seit jeher Bestandteil der Hunde Nahrung und werden im Verdauungstrakt optimal verwertet, da sie organisch verfügbar sind.

Auch die wildlebenden Vorfahren unserer Hunde nahmen ihrem Instinkt entsprechend in freier Natur Kräuter auf. Eine umfassende Anregung aller Verdauungsvorgänge, wie sie durch die Fütterung von Kräutern gegeben ist, ist zur optimalen Verdauung und vollen Auswertung des Futters nötig.

Die Wirkungsweise von Kräutern ist in der traditionellen Heilkunde überliefert.

Allerdings haben sich bisher nur wenige wissenschaftliche Studien mit dem Einsatz von Kräutern in der Fütterung beschäftigt. Aus diesem Grunde sollte der Hundemensch sich auf die Erfahrungswerte stützen können, die zu der einzelnen Kräuter für Hunde Rezeptur bestehen.

Denn Erkenntnisse aus der menschlichen Ernährung und Medizin lassen sich nicht ohne Weiteres auf unsere Hunde übertragen. So können Kräuter für Hunde, welche für uns Menschen ungefährlich sind für unseren besten Freund toxisch sein. Denn pflanzliche Medizin ist nicht unbedingt sanfte Medizin!

Auch kann nur davor gewarnt werden, sich anhand von Internetrecherchen zu informieren und „auf eigene Faust“ Kräutermischungen zusammenzustellen. Nicht jeder, der im Internet sein Wissen zum Besten gibt, verfügt auch über das nötige Wissen. Gefahren lauern auch darin, dass einige Kräuter für bestimmte Tierarten giftig sind, für andere jedoch eine positive Wirkung entfalten können. Ebenso sollten bei verschiedenen Krankheiten bestimmte Kräuter nicht gefüttert werden, da diese ggf. das Krankheitsbild negativ beeinflussen können. Kräuter können grundsätzlich nur sinnvoll eingesetzt werden, wenn diese mit Bedacht, Sorgfalt und aus vielen praktischen Erfahrungen heraus zusammengestellt werden.


 Meine Kräuter für Hunde wurden durch die Erkrankungen meiner eigenen Hunde sowie durch langjährige Praxis-Erfahrungen als Tierheilpraktikerin mit vielen kranken und gesunden Hunden von mir entwickelt. Grundsätzlich ist es von großem gesundheitlichen Vorteil für unsere Hunde Kräuter in der Fütterung einzusetzen. Bei manch einer Krankheit muss aber auch die gesamte Hundefütterung neben einer Therapie auf die Krankheit abgestellt werden. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass zahlreiche Krankheiten unserer Hunde allein oder zum Teil auf einer falschen Fütterung beruhen.
Es reicht oft nicht, ein paar „Kräuterchen“ zusätzlich zu füttern. Grundsätzlich bewährt sich ausschließlich ein ganzheitliches Konzept! Dieses ganzheitliche Konzept sollte selbstverständlich auch bei gesunden Hunden praktiziert werden und beginnt mit einem bedarfsgerechten Hundefutter.

Es muss einfach alles passen, damit unser bester Freund gesund bleibt bzw. gesund wird und dies funktioniert am Besten mit einem ganzheitlichen Futterkonzept!

Entscheidend bei einer Kräuter für Hunde Rezeptur ist neben der Zusammensetzung und Qualität der Kräuter für Hunde der Anteil der einzelnen Kräuter im Verhältnis zu den anderen in der Mischung enthaltenen Kräutern. Durch die Menge der einzelnen Kräuter für Hunde und des Verhältnisses zu den jeweils anderen Kräutern lässt sich eine Kräuter Mischung enorm beeinflussen und selbst bei gleicher Kräuter Wahl eine Mischung völlig anders ausrichten. Kräuter haben beispielsweise eine völlig andere Ausrichtung, wenn 10 % Weidenrinde und 90 % Eukalyptus enthalten sind, als wenn die Kräuter Mischung aus 90 % Weidenrinde und 10 % Eukalyptus besteht.

So sind nicht nur die enthaltenen einzelnen Kräuter bei einer Hunde Kräutermischung zu beachten, sondern insbesondere auch die Anteile dieser einzelnen Kräuter. Auch die Verträglichkeit einer Kräutermischung wird stark von den einzelnen Kräuteranteilen in der Mischung beeinflusst. Nicht umsonst lote ich genau aus, welches Kraut in welcher Mischung zu welchem Anteil enthalten sein muss, um eine möglichst perfekte Kräutermischung zu kreieren. Man glaubt gar nicht, wie entscheidend die Anteile in einer Mischung letztlich sind. Ich staune oft, wie sich eine Kräuter Rezeptur durch verschiedene Anteile eigentlich total verändern lässt und beobachte dies bei meinen Kräutern in der Testphase so häufig, dass ich dies eigentlich nur immer wieder betonen kann. Der Hundemensch wird dies bemerken, wenn er alle in einer Mischung enthaltenen Kräuter zu gleichen Anteilen mischt. Diese Kräuter Rezeptur wird sich kaum bewähren, da einfach „das Besondere, die intensive Beschäftigung mit dem einzelnen Kraut“ fehlt. So ein „Nachbau“ wird generell nicht das halten, was man sich verspricht!

Bei den wirksamen Substanzen meiner Kräuter handelt es sich um so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, die von der Pflanze gewissermaßen als chemische Waffen gegen Insektenfraß oder andere Mikroben produziert werden. Die wichtigsten Stoffgruppen sind hierbei Phenole, Saponine, Sulfide, Chlorophyll, Monoterpene, Flavonoide, ätherische Öle, Schleimstoffe, Alkaloide, Glykoside, Phytoöstrogene, Flavone, Bitterstoffe und Gerbstoffe. Die Einzelsubstanzen wurden bereits auf ihre pharmakologische Wirkung hin untersucht.

Bisher unbeachtet und unterbewertet werden Kräuter als wichtige Quellen von natürlichen Mineralstoffen und Spurenelementen in physiologisch ausgewogenem Verhältnis. Kräuter enthalten viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Chlor, Eisen, Kupfer, Zink, Mangan, Selen, Schwefel etc.). Ein erhöhter Bedarf an Spurenelementen ist nach Expertenmeinung auch deshalb gegeben, da unsere Hunde durch denaturierte Fütterung und steigende Umweltbelastungen immer mehr Histamine (verantwortlich für Allergien) aufnehmen. Der Histaminabbau ist von bestimmten Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen abhängig, wie sie in vielen Kräutern zu finden sind.

„Vor diesem Hintergrund habe ich auch einige Kräuter Rezepturen als natürliche Mineralstoffquelle entwickelt, die die tägliche Fütterung unseres besten Freundes optimal bereichern können!“


(http://www.tierheilkundezentrum.info/Hunde/)

Dienstag, 14. März 2017

Würmer bei Pferden



Pferde können von ganz verschiedenen Parasiten befallen werden. Dies sind äußere und innere Parasiten. Äußere Parasiten sind beispielsweise Haarlinge, Zecken, Milbenbefall, Läuse und Flöhe. Diese sind relativ leicht zu identifizieren im Vergleich zu den inneren Parasiten, den Würmern bei Pferden, die wir leider nicht auf den ersten Blick erkennen können, welche jedoch ganz großen Schaden anrichten können!“

 Jedes Pferd weist einen gewissen Wurmbefall auf. Pferde infizieren sich beispielsweise beim Grasen, wobei sie die aus Wurmeiern ausgeschlüpften Larven aufnehmen. Magen-DarmWürmer entwickeln sich einerseits außerhalb (beispielsweise auf Weiden) und andererseits innerhalb des Pferdes. Aus den Larven entwickeln sich ausgewachsene Würmer, die sich im Magen- und/oder Darmtrakt des Pferdes einnisten. Würmer verursachen zahlreiche Schäden bei Pferden und führen gar nicht so selten zum Tod des Pferdes.

Insbesondere sind Fohlen, heranwachsende Pferde, Senioren und Pferde mit schwachem Immunsystem besonders empfänglich für massiven Wurmbefall. Im Darmsystem befinden sich zahlreiche Immunzellen. Befindet sich der Darmtrakt nicht im Gleichgewicht, wird davon unmittelbar das Immunsystem des Pferdes negativ beeinträchtigt. Würmer nisten sich in einem geschwächten und nicht in Balance befindlichen Darmtrakt schneller ein.

„Durch Würmer hervorgerufene körperliche Schäden behindern das Wachstum, die gesamte Entwicklung und schädigen Organe. Starker Wurmbefall bei Fohlen und heranwachsenden Pferden können das Pferd für den Rest seines Lebens schädigen!“

Ausgewachsene Würmer leben im Darm und Magen des Pferdes und ernähren sich von seiner Nahrung sowie den Verdauungssäften, dem Pferd werden also Nährstoffe entzogen. Sie schädigen die Magen- und Darmschleimhaut und verursachen Verdickungen der Magen- und Darmschleimhaut. Hierdurch wird die Absorption der Nährstoffe stark erschwert, es kommt zu Mangelerscheinungen und Mangelernährung. Massiver Wurmbefall führt zu schlechter Futterverwertung und somit zu einem mangelhaften Futterzustand und entsprechender Abmagerung des betroffenen Pferdes.

Schäden durch massive Verwurmung bei Pferden:
Zu einer relativ starken Abmagerung, oft verbunden mit einem sogenannten Blähbauch mit Sichtbarkeit der Rippen kommen folgende Symptome und Schäden: Schädigungen der Organe, Schädigungen der Gefäßwände, Verringerung oder Unterbrechung der Blutzufuhr in den Darm. Einhergehend hiermit sind oft Koliken durch hierdurch verursachte starke Schmerzen in den schlecht durchbluteten Darmabschnitten. Weitere Schädigungen liegen in Verstopfungen in den großen Blutgefäßen oder Ausbuchtungen der Gefäßwände, welche ebenfalls schwere Koliken verursachen. Darüber hinaus können Larven, die in weitere Blutgefäße gelangen, auch tödliche Blutungen auslösen.

Äußerlich sichtbar wird eine massive Verwurmung meist am stumpfen, struppigen Fell, mangelnder Leistungsfähigkeit und Kondition, Juckreiz an der Schweifrübe, Durchfall und Kotwasser.
Ist das Pferd vom Lungenwurm befallen, sind Husten, Nasenausfluss und Atemwegsprobleme sichtbare Symptome. Bei Fohlen und heranwachsenden Pferden stellt der Pferdebesitzer ein Kümmern und eine starke Wachstumshemmung sowie eine Unterentwicklung fest. Magendasseln können Magenprobleme, Magenerkrankungen uns insbesondere Magengeschwüre verursachen.


Verschiedene häufig vorkommende Wurmarten bei Pferden:
Rundwürmer (Nematoden), Blutwürmer bzw. große Palisadenwürmer (Strongylus vulgaris), kleine Strongyliden bzw. Palisadenwürmer (Strongylinae und Trichonematinae), Spulwürmer (Parascaris equorum), Zwergfadenwürmer (Strongyloides westeri): Diese kommen überwiegend im Magen von Fohlen vor. Erwachsene Pferde entwickeln ab dem 6. Lebensmonat eine Immunität.


Lungenwürmer (Dictiocaulus arnfieldi): Übertragungsquelle sind Esel. Durch in den letzten Jahren mangelnde Entwurmung nehmen Bandwürmer bei Pferden stetig zu. Schätzungen gehen dahin, dass etwa 30 – 60 % unserer Pferde von Bandwürmern betroffen sind. Wichtig daher: auch gegen den Bandwurm entwurmen!

Magendasseln (Gastrophilidae): Bestimmte Bremsenarten legen ihre Eier am Pferdekörper ab. Die aus den Eiern schlüpfenden Larven dringen in die Haut oder Schleimhaut des Pferdes ein und entwickeln sich dort zur zweiten Larve. Sie nisten sich dann in den Magen, in das Duodenum, oder in den Enddarm ein. Nach einer 8 – 10 Monate dauernden Entwicklung erfolgt die Ausscheidung der reifen Larven mit dem Kot des Pferdes in den Monaten Mai und Juni. Im Kot oder Erdboden verpuppen sich die Larven, und schlüpfen innerhalb von 30 – 40 Tagen zu den geschlechtsreifen Bremsen, welche dann wiederum äußerlich unsere Pferde zur Verzweiflung bringen. Die Dasselfliege schlüpft im Spätsommer, das Weibchen wirft im Flug klebrige, gelb-weißliche Eier ab, die im Fell des Pferdes haften. Aus den vom Pferd abgeleckten Eiern, die sich nun im Maul befinden, schlüpfen Larven, bohren sich in die Schleimhäute und wandern in den Magen, wo sie sich festsaugen und vom Mageninhalt ernähren. Die Parasiten bleiben zehn bis zwölf Monate im Magen, werden so dann mit dem Kot ausgeschieden, verpuppen sich und werden zu ausgewachsenen Dasselfliegen – der Kreislauf beginnt erneut. Über das Ausmaß der inneren Schäden beim Pferd sind sich die Experten nicht einig, jedoch ist sicher, dass die Larven die Verdauung stören und auch Geschwüre an der Magenschleimhaut verursachen. Es ist daher zu empfehlen, im Dezember oder Januar (weil sich erst dann die Larven im Magen angesiedelt haben und für das Präparat erreichbar sind) eine Kur durchzuführen mit einem Präparat, das auch gegen Dassellarven wirkt (Wirkstoff: Ivermectin). Nach der Wurmkur sind die etwa einen Zentimeter langen, rötlich- braunen Larven im Kot zu finden.

„Wichtig: Der Nachweis von Endoparasiten im Kot ist nicht zuverlässig zu führen!“

„Ein parasitologischer Nachweis von Magendasseln ist nicht möglich. Nur über eine Gastroskopie (Magenspiegelung) kann ein direkter Nachweis geführt werden!“

Ein Nachweis von Serumantikörpern ist zurzeit noch zu unspezifisch und daher nicht sinnvoll. Kotuntersuchungen auf Wurmbefall scheiden daher zur Ermittlung von Magendasseln aus. Ebenso sind nach Schätzungen ca. 2 von 3 Kotuntersuchungen bezüglich Bandwürmern falsch negativ. Auch dieser lässt sich also kaum ermitteln. Auch werden nur gewisse Entwicklungsstadien jeglicher Wurmarten ausgeschieden, so dass nicht in jeder Kotprobe Endoparasiten nachgewiesen werden können. Zusammenfassend kann man daher sagen, dass Kotproben keinerlei zuverlässigen Nachweis führen und daher im Grunde keinen Sinn machen. Ähnlich schwer ist der Nachweis einer massiven Verwurmung im Blutbild. Bei einem starken Wurmbefall sind zwar die Eosinophilen in der Regel erhöht, jedoch liegt eine entsprechende Erhöhung auch manchmal bei einer allergischen Reaktion vor.

Wie und womit entwurmen?
Bei der Vielzahl der angebotenen Wurmmittel gibt es zwei besondere Unterscheidungen: Die älteren, preiswerteren Präparate töten nur die ausgewachsenen Würmer und müssen relativ häufig verwendet werden. Die neueren, teureren Präparate töten sowohl die unreifen als auch die ausgewachsenen Würmer ab und müssen nicht so oft angewendet werden.


Meine Empfehlung:
Alle 3 Monate den gesamten Pferdebestand entwurmen. Ich empfehle inzwischen übrigens nicht mehr, die Präparate zu wechseln, sondern mindestens zweimal jährlich im Abstand von drei Monaten mit den Wirkstoffen Ivermectin und Praziquantal (Kombipräparat) und zweimal im Abstand von 3 Monaten ausschließlich mit Ivermectin zu entwurmen. Auch der Einsatz des Kombipräparates alle 3 Monate ist möglich und unter verschiedenen Aspekten anzuraten (großer Pferdebestand, häufiger Wechsel von Pferden um nur einige zu nennen). Soweit bekannt, gibt es bei Ivermectin kaum Resistenzen, der Wirkstoff ist gut verträglich bei Pferden und wirkt gegen sämtliche gängigen Würmer einschließlich Lungenwürmer (mit Ausnahme des Bandwurms). Praziquantal hingegen bekämpft einigermaßen sicher Bandwürmer und ist ebenfalls gut verträglich. Zwischen durch füttere ich Nehls Wurmkraut und/oder Nehls Wurm-Vet flüssig und mache regelmäßige Kuren mit Animal Biosa.

Die große Angst der Pferdebesitzer vor schädlichen Nebenwirkungen bei Wurmkuren ist meist unbegründet. Würmer sind weitaus schädlicher für den Pferdeorganismus als regelmäßige Wurmkuren. Schädliche Wirkungen von Wurmkuren, wie Durchfall/Kotwasser und Kolik treten in der Regel nur auf, wenn massive Verwurmungen bestehen und Würmer in großer Anzahl absterben. Dieses Risiko besteht bei regelmäßiger Wurmkurgabe nicht.

Vorbeugung und Alternativen:
Neben Wurmkuren im Abstand von 3 Monaten ist auf eine natürliche und vitalstoffreiche Pferdefütterung größten Wert zu legen. Zusatzstoffe, synthetische Mineralien, Aromastoffe, Füllstoffe, zu viel Protein, viel Kraftfutter und wenig Rauhfutter sind nur einige Faktoren, die den Darm instabil werden lassen und empfänglich für Endoparasiten machen.

Bewährt hat sich die Fütterung von Nehls Wurmkraut, darmstärkende Kuren mit Animal Biosa, natürliche B-Vitamine in Form von Nehls Bierhefe mit Bentonit und eine Rohfaser reiche Pferdefütterung ganzjährig. Ein gesunder Darm hat bedeutend bessere Abwehrmechanismen gegen massive Verwurmung als ein durch denaturierte Pferdefütterung geschädigter Magen- und Darmtrakt.
Obwohl viele Pferdemenschen berichten, dass sie den Eindruck haben, mit der Fütterung von Kräutermischungen auch einen gewissen Erfolg bei Verwurmung zu erzielen, rate ich strikt davon ab, homöopathische und/oder pflanzliche Mittel zur Bekämpfung von Würmern ausschließlich einzusetzen. Der Darmraum wird durch die Fütterung zwar gestärkt, doch ist die Fütterung kein Ersatz für regelmäßige Entwurmungen vom Tierarzt. Würmer richten so heftige Schäden an, dass Pferdemenschen keinerlei Experiment eingehen sollten, auch wenn immer wieder eine natürliche Entwurmung propagiert wird!

Warum unterscheide ich mich von fast 100 % der Tierheilpraktiker und immer mehr Pferdehaltern, die zunehmend Entwurmungen geradezu „verteufeln“? Die natürliche Entwurmung mit Kräutern, die jedoch keine Würmer „absterben“ lassen, sondern bestenfalls die Darmflora unempfindlicher gegen Wurmbefall machen wird heute mehr und mehr propagiert und die selektive Entwurmung empfohlen…

Weil meine Erfahrungen mit verwurmten Pferden so traurig sind, dass ich gar nicht anders kann, als wirksame Entwurmungen zu empfehlen, weil selektive Entwurmung meiner Meinung nach nicht funktionieren kann, da Kotuntersuchungen nicht 100 % zuverlässig sind und beispielsweise Magendasseln, die sehr häufig vorkommen, überhaupt nicht nachweisbar sind. Und weil ich immer wieder total verwurmte Pferde kennenlerne, die ausschließlich „natürlich“ entwurmt werden oder selektiv entwurmt werden oder eben zu wenig entwurmt werden. Dies führt nicht selten zum Tod der Pferde.


(www.tierheilkundezentrum.info)
(www.tierheilkundezentrum.eu)