Mittwoch, 31. August 2016

Rätselraten um Selsa



Selsa ist eine 18-jährige Stute, die mit Carols Wallach im gleichen Stall steht. Carol erzählte mir, dass Selsa vor ca. 3 Monaten plötzlich angefangen hat allgemein stark abzubauen. Sie wirkte immer schlapper, stolperte viel häufiger und Motivation kam auch keine mehr auf, selbst nicht bei ihren Lieblingsmöhrchen. Dazu kamen auch noch Risse im Hufhorn. Die Besitzerin zog Tierarzt, Hufschmied und sogar Sattler hinzu, was zu folgenden Ergebnissen führte:

a) Verdacht auf Selenmangel: Die tierärztliche Testung ergab aber keinen Mangel
b) Die Risse im Hufhorn kämen vom Sattelzwang, den die Stute schon seit längerem hat
c) Testung auf Borreliose und gleichzeitig auf Cushing: Borreliose war negativ, Cushing knapp positiv

Die Besitzerin bekam natürlich Tabletten gegen Cushing. Zu diesem Zeitpunkt erfuhr ich von Selsas Geschichte und Carol erzählte der Besitzerin von meiner Ansicht:
  • zu a) Einmalige Blutuntersuchungen für die Überprüfung vom Mineralstoffhaushalt sind mit Vorsicht zu genießen, denn der momentane Gehalt im Blut wird zum Zeitpunkt der Blutabnahme durch viele Faktoren wie z.B. Stress oder auch ganz simpel z.B. sogar von der Tageszeit beeinflusst. Mir persönlich wäre das zu unsicher, um eine verlässliche Aussage zu treffen.
  • zu b) Hier hätte mich die Begründung bzw. Herleitung, wie ein Sattelzwang einen Riss im Huf verursachen kann, schon sehr interessiert. Risse und Spalten rühren meist von Spannungen im Huf selbst her oder z.B. von einer Verletzung, bei der der Kronrand betroffen war.
  • zu c) Schon als Carol noch am erzählen war, dachte ich mir schon, dass der Cushing-Test positiv ausgefallen ist und was soll ich sagen, so ist es auch gewesen. Es ist heutzutage schon eine Seltenheit, dass ein solcher Test noch negativ ausfällt. Cushing scheint die Lösung für alle Symptome zu sein. Mehr und genaue Infos zu diesem Thema findet Ihr hier: Das Cushing-Syndrom.
Aber zurück zum Rätselraten um Selsa, denn wirklich passend schien die Diagnose nicht, denn Selsa ging es trotz Tabletten nicht besser. Aufgrund der Erzählungen und der bereits vergangenen Zeit baten wir die Besitzerin einmal Haare von Selsa einzusenden für meine Biofeld-Haaranalyse. Das tat Sie dann auch und so konnte ich mir einmal ein genaueres Bild von Selsa machen:
Es stellte sich heraus, dass der gesamte Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht geraten ist und auch ein grundsätzlicher Mangel bei vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen bestand. Der Hormonstoffwechsel war soweit in Ordnung und die Diagnose Cushing konnte nicht bestätigt werden. Meine Empfehlung aufgrund des Ergebnisses der Haaranalyse lautete wie folgt: Selsa sollte mit meinen Senioren-Kräutern und Nehls Vitamin Power für unsere großen Freunde, dem Muskel Stark und dem Hufelexier unterstützt werden und zusätzlich zum Start auch das Horsewellness-Fit bekommen. Um die Wirkung von diesen rein natürlichen Kräutermischungen noch effizienter zu gestalten, empfahl ich obendrein noch den Vet-Komplex Nr. 2 und Nr. 5. Selsas Besitzerin setzte alles um und bereits nach den ersten 2 Wochen wurde Selsa wieder spürbar fitter und ganz oben ist auch schon etwas vom neuen, stärkeren Hufhorn sichtbar.
Die Lösung war am Ende doch ganz simpel: Selsa hatte große Mühe mit dem wechselhaften Wetter, erst bitterkalt und dann wieder unaushaltbar heiß. Durch diese körperliche Anstrengung stieg der Bedarf von Selsa und die bisherige Fütterung konnte dies nicht mehr abdecken, womit eins zum anderen führte. Natürlich dauert es noch länger wie die bisherigen 2 Wochen, bis alles wieder vollständig reguliert ist und gerade die Hufe brauchen ja immer ihre Zeit, bis Sie wieder vollständig gesund nachgewachsen sind. Man sieht aber schon deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind!

Einmal mehr hat sich eine genaue und gezielte Ursachenforschung mittels Biofeld-Haaranalyse bewährt! :-)


Alle Infos rund um meine Biofeld-Haaranalyse gibt es hier: Klick hier!
Infos rund um das Mysterium Cushing-Syndrom gibt es hier: Klick hier!

Dienstag, 30. August 2016

Lakota und der Zahn der Zeit


Heute geht es um Lakota, einen 13-jährigen Cocker-Spaniel-Rüden. Lakota lebt schon lange mit seinem Frauchen zusammen und die beiden gehören definitiv zur aktiven Sorte. Umso erschreckender war die Tatsache, dass Lakota immer mehr Schmerzen bei der Bewegung zeigte. Irgendwann konnte Lakota kaum noch Treppen gehen und das "Einlaufen" nach dem Aufstehen dauerte auch immer länger. Dass Lakota an Arthrose bei Hunden litt, war ziemlich schnell klar und mit dieser Diagnose kam Lakota´s Frauchen schließlich zu mir.

Arthrose bedeutet nichts anderes als eine chronisch deformierende Gelenksentzündung. Die Ursachen von Arthrose bei Hunden sind vielfältig und reichen von genetische Faktoren, über Fehlbelastungen, Überbeanspruchungen, Traumen, nicht ausgeheilte Arthritis (akute Gelenksentzündung) bis hin zu Ernährungsstörungen bei den Gelenkknorpeln.

Unabhängig der Ursache gilt es bei von Arthrose betroffenen Hunden darauf zu achten, dass die noch vorhandene Knorpelmasse erhalten bleibt bzw. sogar so gut wie möglich wieder aufgebaut wird. Es muss also auf eine optimale Knorpelversorgung geachtet werden. Auch essentiell für die Knochen ist das berühmt berüchtigte Calcium : Phosphor-Verhältnis, was ebenfalls unbedingt bei der Fütterung berücksichtigt werden sollte.

Auf genau diese Punkte haben wir auch bei Lakota das Augenmerk gelegt und die Fütterung wie folgt zusammengestellt:
Da Lakota als Basisfutter gebarft wird und bisher schon hochwertiges Fleisch erhalten hat, haben wir hier nur noch mit der Kräutermischung Senior Aktiv ergänzt. Mit Senior Aktiv wird Lakota nämlich optimal mit allen wichtigen Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen für Hunde versorgt und wir müssen uns auch keine Sorgen mehr um das Calcium : Phosphor-Verhältnis machen.
Neu haben wir außerdem aufgrund der Arthrose für die Unterstützung vom Bewegungsapparat die Kräutermischungen Lauf-Fit und Gelenkwohl sowie das Gelenk Stark mit unter die täglichen Mahlzeiten gemischt. Die beiden getrockneten rein natürlichen Kräutermischungen versorgen eben den gesamten Bewegungsapparat sowie verstärkt auch gezielt die Gelenke mit allen wichtigen Nährstoffen und sorgen für eine Stabilisierung der Gelenkfunktion und ein gesundes Bindegewebe. Das Gelenk Stark als dritter im Bunde ist sehr reich an Glucosamin und sorgt damit noch effektiver für den Erhalt der Gelenkfunktion.
Lakota´s Organismus sprach sehr gut auf die Produkte an, so dass bereits nach wenigen Tagen das "Einlaufen" bereits besser ging. Nach weiteren 4 Wochen meldete sich Lakota´s Frauchen zu meiner Freude noch einmal:
... Er ist deutlich lebendiger, agiler und hat sogar wieder Spaß am Laufen. Kleine Sprünge und Treppen funktionieren auch schon fast wieder so gut wie früher. Ich habe meinen Lakota wieder, Tausend Dank!